Dieter Bremer

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Atlantiskonferenzen, 11 Jul. 2011 00:47
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An der 1. Atlantiskonferenz 2005 habe ich noch nicht teilgenommen, zu dieser Zeit habe ich mein erstes Atlantis-Buch geschrieben.
Zur 2. Atlantiskonferenz 2008 in Athen war ich mit einer Posterpräsentation zur Raumstation Atlantis vor Ort. Mehrere Interviews vor der Kamera zeigten Interesse von dritter Seite ("endlich mal was neues"). Seitens der Organisatoren war dagenen Ignoranz gegenüber einer derartigen Atlantisverortung zu spüren.
Zur 3. Atlantiskonferenz im Juni 2011 auf Santorin wurde sogar ein Vortrag / eine Power Point Präsentation von mir zugelassen. Dabei wurde aus Platons Tim 36 bis 43 zu den konzentrischen Kreisen referiert und aufgezeigt, dass es sich nicht um zweidimensionale Kreise handeln kann, sondern der beschriebenen Kräfte wegen um ein dreidimensionales System von sich um sich selbst drehenden Ringen handeln muss. Der logische Schluss, dass es sich dabei um eine Raumstation gehandelt haben muss, war dann mit den bekannten Argumenten aus Platons Phaidon usw. nicht mehr weit, zumal offenbar auch akzeptiert wurde, dass unser Sonnensystem nicht mehr existieren würde, wenn es die in Tim. 43 beschriebene Situation durchgemacht hätte. (Damit wurde aufgezeigt, dass Platons kleinerer, unterteilter "Kreis" niemals mit den damals bekannten 7 Himmelskörpern identisch gewesen sein kann.)
"Durchaus möglich" war das Fazit seitens der Konferenzleitung zu diesem Vortrag, wenngleich man aber Atlantis doch lieber auf der Erde ansiedeln mochte und die Ringe im Himmel nur als Begleiterscheinung sah. Dem entgegnete ich, dass lt. Wikipedia der Titan Atlas der Namensgeber für das Atlantische Meer war und dieser den Himmel getragen hat - das Atlantische Meer also durchaus das Himmelsmeer gewesen sein konnte. Auch diese Aussage hat man schließlich akzeptiert.
Besonders gut angekommen war offenbar meine Kenntnis von der Griechischen Mythologie in Kombination mit der von mir als Bild präsentierten "Fliegenden Medusa im Ring", wie sie im Athener Archäologischen Museum ausgestellt war. Dass die Medusa flog, war nicht nur deutschen Wissenschaftlern nicht bekannt, wie ich bei einem Vortrag im Schliemann-Museum erfuhr (als man sich über die fliegende Darstellung der Medusa wuderte), sondern sogar die an der Konferenz teilnehmenden Griechen selbst waren davon überrascht.
Poster Präsentationen (auch namhafter Teilnehmer) zeigten Überlegungen zu einer frühen, bisher unbekannten Hochkultur. Für meine Überlegungen zur Mondentstehung war besonders interessant, dass sich zwei der Poster-Präsentationen mit einem Einfang des Mondes befassten. Eine war von einem rumänischen Wissenschaftler, der ebenfalls auf Überlieferungen zur Mondentstehung abstellte, eine weitere von einer italienischen Universität. Nun glaube ich zwar nicht an den Einfang unseres heutigen Mondes, die Indizien deuten auf eine Entstehung aus der Erde. Dennoch halte ich derartige Ansätze für wichtig, weil diese zumindest aufzeigen, dass es starke Hinweise auf ein Erscheinen des Mondes erst zu Lebzeiten des Menschen gibt. Hinweise, die meine Überlegungen auf einen jungen Mond ergänzen.
Zum Abschluss wurde dann viel über das leidige Problem der Stikmatisierung derer gesprochen, die sich ernsthaft mit dem Thema Atlantis auseinandersetzen. Insbesondere revolutionäre Atlantismodelle wie meines brauchen Zeit, bis diese ernst genommen werden würden, erfuhr ich im persönlichen Gespräch von kompetenter Stelle. |
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